Bericht an alle Tierfreunde und Spender, die uns unterst�tzt haben
Nach den Br�nden haben wir unsere Bem�hungen auf die betroffenen Gebiete in Messinien konzentriert. Die gr��te Schwierigkeit war, ist und bleibt die Einstellung der Bev�lkerung zu den Tieren. Das gilt leider auch f�r die �ffentlichen Stellen.
In den Krisentagen war das Gebiet von Polizei und Milit�r abgeriegelt, das Betreten generell verboten. Die Gewohnheit vieler Landwirte, ihre Nutz- und Haustiere eingez�unt zu halten, war f�r viele von diesen ein grausames Todesurteil; eingesperrt, angebunden, waren sie hilflos den Flammen ausgeliefert und verbrannten qualvoll. Einige unserer Mitglieder haben in der N�he von Kalamata unter Lebensgefahr Weidez�une durchtrennt und St�lle aufgebrochen, um den Tieren die Flucht zu erm�glichen. Tragisch ist die Tatsache, dass die meisten V�gel zun�chst �berleben konnten, dass aber vor allem Greifv�gel zwei bis drei Wochen sp�ter verhungert aufgefunden wurden: ihre Hauptnahrung - Eidechsen, Schlangen, M�use und anderes Kleingetier - war zur G�nze vernichtet. Beg�nstigt wurden die Br�nde durch die seinerzeit herrschende Hitze. Temperaturen um die 40� C. sind auch ohne Feuer f�r viele Tiere t�dlich, vor allem wegen des Fl�ssigkeitsentzuges. In den Brandgebieten gab es daher f�r viele ungl�ckselige Opfer nicht die geringste �berlebenschance.
Die von uns kontaktierten Organisationen f�r Wildtierschutz waren machtlos. Mit Unterschriftenaktionen wurde zumindest versucht, f�r die heurige Saison ein totales Jagdverbot f�r den ganzen Peloponnes zu erzwingen. Das wurde „auf dem Papier" zum Teil erreicht, aber ringsum knallen schon wieder die Sch�sse: die wenigen Tiere, welche die Brandkatastrophe �berlebt haben, werden von Sonntagsj�gern erbarmungslos verfolgt.
Die umgekommenen Nutztiere wurden durch die Regierung zum gr��ten Teil „ersetzt", zeitweilig wurde auch Futter verteilt. Da jedoch die Brandkatastrophe kurz vor den Wahlen ausbrach und die Regierung einen Erfolg verbuchen musste, wurden die Hilfsaktionen eher planlos aus dem Boden gestampft. Missbrauch und Betrug waren die Folge. So besteht das Hauptproblem nun in der Versorgung der Nutztiere: die Weiden sind zum gr��ten Teil verbrannt, und es wird noch lange dauern, bis wieder gen�gend Futter nachgewachsen ist.
Im Rahmen unserer finanziellen M�glichkeiten, der durch Spenden aus dem Ausland erweitert wurde, haben wir einigen Landwirten die Anschaffung neuer Tiere erm�glicht, besonders bed�rftige unterst�tzen wir bis auf weiteres mit Futterlieferungen. Wir konnten Esel und Greifv�gel sowie viele Hunde aus den betroffenen Gebieten retten. Einige der letzteren sind bereits auf gute Pl�tze in Mitteleuropa vermittelt. Dank der Spendengelder war es uns auch m�glich, in unseren voll ausgelasteten Pflegestellen kurzfristig Behelfsunterk�nfte zu errichten und die zus�tzlichen Tiere zu ern�hren und �rztlich zu versorgen.
Wir m�chten uns bei den Spendern bedanken, die unsere Hilfsaktionen unterst�tzt und in diesem Rahmen erm�glicht haben. Unser Mitgef�hl gilt den vielen betroffenen Menschen und Tieren, und wir hoffen inst�ndig, dass eine solche Katastrophe nicht noch einmal geschieht.
Die Tiere m�ssen auf uns vertrauen.
Nur wir Menschen k�nnen eine Wiederholung verhindern.
Bitte spenden Sie weiter auf das deutsche Konto des
F�rdervereins des Vereins der Tierfreunde Kalamata e.V.
Sparkasse Dinslaken-Voerde-H�nxe, BLZ 35251000
Kontoinhaber: Tierfreunde Kalamata
Kto.-Nr. 620 283 283
SWIFT-BIC: WELADED1DIN
IBAN: DE78352510000620283283
Verwendungszweck: "Brandopfer"
Ihre Spende wird an den griechischen Tierschutzverein Kalamata f�r die tierischen Opfer der Brandkatastrophe weitergeleitet. Spenden an den F�rderverein sind steuerlich absetzbar. Bitte verlangen Sie eine Spendenbest�tigung unter Angabe von Namen und Anschrift per Mail an oder per Brief an Denise Neumann, D-87666 Pforzen, Am Dorffeld 2.
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